Autorennbahnen sind ein beliebtes Spielzeug und in vielen Kinderzimmern zu finden. Die Einzelheiten der einzelnen Bahnen können recht unterschiedlich sein. Die Autorennbahnen haben zwei oder mehr Spuren, auf denen die Spieler Autorennen gegeneinander fahren können. Die Spielzeugautos werden dabei elektrisch angetrieben. Typischerweise werden Autorennbahnen in Einzelteilen geliefert, die beim Aufstellen zusammengesteckt werden. Bei einfachen Rennbahnen entsteht dann die Form einer Acht, so dass die Rennwagen pro Runde durch zwei Kurven fahren müssen. Je nach Modell sind dann noch weitere Kurven eingebaut, was das Befahren der Strecke komplizierter macht und etwas mehr Geschick vom Spieler fordert.

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Spieler können durch einen Regler, den sie in der Hand halten, die Geschwindigkeit der Rennwagen steuern. Ziel ist es, sein Auto als erster durchs Ziel zu bringen. Die Schwierigkeit besteht darin, rechtzeitig Gas wegzunehmen beziehungsweise zu geben und in den Kurven nicht von der Strecke abzukommen. Die ersten Autorennbahnen entstanden in den 1950er Jahren in britischen Gaststätten. Die genutzten Motoren stammten vor allem aus Modelleisenbahnen. Die Geschwindigkeit wurde durch Drehregler oder Druckknöpfe geregelt, denn die heute typischen Handregler gab es zu der Zeit noch nicht. In Großbritannien wurde wurden die ersten Bahnen hauptsächlich zum Austragen von Wetten benutzt.

In den 1960er Jahren kam es zu einem echten Boom in den USA. Hier wurden sogar Weltmeisterschaften auf Autorennbahnen ausgetragen, bei denen es zum Teil auch gute Preisgelder gab. Die Strecken wurden durch Steilkurven und weitere Finessen möglichst schwierig gestaltet. Anfang der 1970er Jahre endete dieser Boom und viele Produktionen mussten eingestellt werden.

Anfang der 1990er kamen Autorennbahnen jedoch wieder in Mode. Waren die ersten Strecken noch recht minimalistisch ausgestattet, wurden die Details nun feiner herausgearbeitet. Viele der heutigen Autorennbahnen sind echten Rennstrecken nachempfunden. Durch diverses Extrazubehör können diese dann in Miniformat nachgebaut werden. Auch bei den Rennwagen wird heutzutage auf Detailtreue Wert gelegt. Die gängigen Maßstäbe bei Bahn und Auto sind 1:24, 1:32 und 1:43.